Orchester

Schirmherrschaft:
Prof. Elmar Lampson
Präsident der Hochschule für Musik und Theater

Künstlerischer Leiter:
Prof. Clemens Malich
Professor der Hochschule für Musik und Theater
The Young ClassX Modulleiter Instrumental und Orchester

Patenorchester:
Symphoniker Hamburg


Mit über 100 Mitgliedern, im Alter von 10 bis 27 Jahren, gehört das MJO zu einem der größten und erfolgreichsten Ensembles seiner Art in ganz Deutschland. Viele junge Musiker des Orchesters sind Mitglieder im Bundesjugendorchester, und alleine in 2016  wurden 20 seiner Mitglieder beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ mit ersten, zweiten und dritten Preisen ausgezeichnet. 1974 gegründet, wurde das Orchester inzwischen auf renommierten Wettbewerben, wie der Orchestrale mit ersten Preisen prämiert und spielte Konzerte in vielen Ländern Europas (z. B. Polen, Österreich, Frankreich, Italien). Im Jahr 2004 übernahm Professor Clemens Malich (Hochschule für Musik und Theater in Hamburg) die Leitung.

7Das Orchester erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Es wurde 2008 mit dem Hamburger Kinder- und Jugendkulturpreis ausgezeichnet und erhielt den Wandsbeker Kulturpreis. 2009 bekam es den Förderpreis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und im Folgejahr wurde das Orchester vom Prager Magistrat eingeladen, anlässlich der Feierlichkeiten zur 20-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Prag im Dvořák Saal des Rudolfinums die 1. Sinfonie von Gustav Mahler aufzuführen, welche höchst umjubelt war.

2009 gab das MJO sein Debüt im großen Saal der Berliner Philharmonie; zu diesem erschien ihre erste CD-Einspielung beim Label Charade. Ihre Interpretation der „Rhapsody in Blue“ von George Gershwin und der „Schottischen“ Sinfonie von Felix Mendelssohn wurde inzwischen u.a. von Rundfunkanstalten wie dem Bayerischen und dem Norddeutschen Rundfunk gesendet. Das Magazin Concerti schrieb begeistert: „die Musiker […] zeigen, dass Enthusiasmus und Perfektion zwei Seiten ein und derselben Medaille sein können. Hamburg kann stolz auf diese musikalischen Botschafter sein!“

Als das Jugendsinfonieorchester sich vor neun Jahren entschloss, den in Hamburg geborenen Komponisten, Dirigenten, Pädagogen und Humanisten Felix Mendelssohn als Namenspatron zu wählen, war noch nicht klar, welche Bedeutung diese Namenswahl haben würde. Zunächst waren es die Jugendlichkeit und Frische seiner Werke und ihre unmittelbare Kraft, die anzogen. Nach zunehmender Beschäftigung mit der Person Mendelssohn entwickelte sich eine respektvolle und mit Stolz erfüllte Identifikation mit dieser einzigartigen Persönlichkeit. Seine noble Geisteshaltung, sein soziales Engagement und sein Wirken in der Gesellschaft machen ihn, unabhängig von seiner Musik, zu einem großen Vorbild.